Der Siegerwagen des fünften und vorletzten Laufs der palästinensischen Meisterschaft in Jericho am vergangenen Freitag:
Das Rennen fand in Ermangelung einer Rennstrecke in der Westbank auf dem Hof der Universität von Jericho statt. Gewonnen hat Islam Abu Sariya aus Jenin. Details zum Rennen gibt’s hier. (Englisch hab ich leider nicht gefunden).
Die größte Attraktion waren allerdings die weiblichen Teilnehmer. Die als “Speedsisters” bekannten Fahrerinnen sind das einzige weibliche Renn-Team in der arabischen Welt. Derzeit wird ein Film über sie gedreht.
Zur “Palestinian Motor Sport and Motorcycle Federation” gehören außer den Rennfahrern und der Motorradabteilung auch die Geländewagenfahrer vom Team “al-Jahafel 4×4″. Die Gruppe, zu der insgesamt 60 Allradfahrzeuge (bzw. deren Besitzer) gehören, war am Freitag ebenfalls in Jericho unterwegs. Allerdings hauptsächlich außerhalb der Stadt, in der Wüste.
Die Mitglieder von “al-Jahafel”, die sowohl aus dem Westjordanland, Jerusalem als auch aus Israel kommen, machen mehrmals im Monat Touren im Westjordanland oder , soweit möglich, auch in Israel. “Missverständnisse” oder Ärger mit der Armee, wenn mehrere Dutzend Palästinerser mit ihren Geländewagen in die Nähe von Armeeposten kommen, seien an der Tagesordnung, erzählen die Fahrer. Richtige Rallyes im Westjordanland können sie wegen der ganzen militärischen Sperrgebiete, Checkpoint etc. nicht machen. Im November wollen sie aber dennoch eine Meisterschaft im Geländewagenfahren veranstalten, die auf einem Rundparcours stattfinden soll.







