
Arabische Arbeiter installieren deutsche Solarpanels auf dem Dach einer jüdischen Schule in einer Siedlung (laut Israel “jüdisches Stadtviertel”) in Ostjerusalem.
Die EU unternimmt zwar Anstrengungen, israelische Siedlungen in den besetzten Gebieten einschließlich Ost-Jerusalems zumindest von den Zollprivilegien auszuschließen, die Israel beim Einfuhr in die EU genießt. Aber exportieren können die Europäer dahin immer noch ungehindert. Die Postleitzahl der hier abgebildete Schule findet sich auf der neuen, von der EU-Kommission veröffentlichten Liste illegaler israelischer Siedlungen, die keine Zollpräferenzen bekommen sollen.
(Anzumerken ist, dass ein Exporteur nicht in jedem Fall nachverfolgen kann, in welchem Gebiet seine Ware am Ende landet, wenn er etwas etwa an ein israelisches Ministerium oder die Jerusalemer Stadtverwaltung landet.)
