Das Heimatschutzkommando der israelischen Armee hat in den vergangenen Tagen ein Warnsystem für Raketenbeschuss getestet, bei dem die Bewohner in bestimmten Gebieten, in denen ein Einschlag erwartet wird, per SMS auf dem Handy gewarnt werden. Im Süden Israels in der Nähe des Gazastreifens wird das System schon seit einiger Zeit genutzt.
Bei der Ausweitung des System auf das ganze Land gilt es nicht nur technische Hürden zu überwinden, sondern auch religiöse. Mehrere Hunderttausend ultraorthodoxe Juden, die im Zentrum Israels und in Jerusalem wohnen, nutzen nur “koschere” Mobiltelefone. Das heißt vor allem, dass die SMS-Funktion, Internet ect. nicht zugänglich sind. Aber ultraorthodoxe Tüftler arbeiten laut der Jerusalem Post schon daran, das Problem zu beheben.
